Vielfalt auf dem Teller.
Resilienz auf dem Acker.

Brandenburger Zukunftskulturen – für eine nachhaltigere Ernährung und Landwirtschaft

Mit Pseudogetreiden wie Buchweizen, Quinoa und Amaranth sowie dem Getreide Hirse eröffnen wir neue Perspektiven für Brandenburg. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Ernährung und Landwirtschaft entwickeln wir regionale Wertschöpfungsketten, die klimaangepasst, gesund und zukunftsfähig sind.

Warum Zukunftskulturen?

Buchweizen, Quinoa, Amaranth und Hirse sind glutenfrei, proteinreich und tolerieren sowohl Trockenheit als auch nährstoffarme Böden. Sie bereichern unsere Ernährung und können die Widerstandsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe in Zeiten des Klimawandels stärken.

Für eine gesunde Ernährung

Die ausgewählten Ackerkulturen haben viele qualitativ hochwertige Aminosäuren und somit wertvolle Proteine. Zudem haben sie einige Mineralstoffe und sind von Natur aus glutenfrei. Für Menschen mit Zöliakie sind die Zukunftskulturen somit eine besonders vielversprechende Alternative

Für eine sichere Landwirtschaft

Es zeichnet sich ab, dass in Brandenburg durch den Klimawandel Extremwetterereignisse wie lange Trockenperioden und vereinzelt starke Niederschläge zunehmen werden. Eine frühzeitige Anpassung der Landwirtschaft an diese Veränderung ist notwendig. Die Diversifizierung von Ackerkulturen hilft dabei, für jedes Klima gewappnet zu sein und somit Erträge zu sichern. Das ist besonders zentral auf Brandenburgs nährstoffarmen Böden.

Buchweizen
Fagopyrum Esculentum
Hauptanbaugebiet: Russland, China
Produkte: Mehl (Mischbrote, Galettes, Blini), Flocken, Kerne (Kasha), Brei etc.

Was können wir tun

Regionalen Anbau fördern

  • Saatgut erproben

  • Aufbereitungsstrukturen ausweiten

  • Vermarktungsmöglichkeiten schaffen

Kooperationen
aufbauen

  • Räume für den Erfahrungsaustausch schaffen

  • Langfristige Partnerschaften zwischen Akteur*innen der Wertschöpfungsketten ermöglichen

Akzeptanz und Nachhaltigkeit stärken

  • Rezeptentwicklung von leckeren Gerichten

  • Workshops durchführen

  • Ernährungsphysiologische Vorteile von Brandenburger Zukunftskulturen kommunizieren

Wollt ihr  Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Hirse anbauen?

Wir helfen zukunftsweisende Ackerkulturen aufs Feld zu bringen.

Unsere Ackerkulturen der Zukunft

Buchweizen

Buchweizen wurde bereits im 19ten Jahrhundert in Brandenburg angebaut und gedeiht gut auf hiesigen Böden. Das Vermarktungspotential ist jedoch noch nicht ausgeschöpft. Die Vegetationszeit liegt bei etwa 110 Tagen

Quinoa

Quinoa wächst bis zu zwei Meter hoch und hat eine Vegetationsdauer von etwa 110-150 Tagen. Ursprünglich kommt es aus den Anden. Das sogenannte „Gold der Inkas“ wird bereits vereinzelt im Süden und Westen Deutschlands angebaut und vermarktet.

Amaranth

Amaranth heißt auch „die ewig blühende Blume“ und fällt durch den zumeist roten Blütenstand ins Auge. Es wächst bis zu 2,30 m hoch hat eine Vegetationszeit von etwa 100-140 Tagen und ist auf Brandenburgs Böden als Nahrungsmittel noch eine Seltenheit.

Hirse

Rispenhirse wächst gut auf Brandenburgs Böden. Es mangelt jedoch auch hier an der Vermarktung. Sie hat eine Vegetationszeit von ca. 100 Tagen.

Wollt ihr Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Hirse auch mehr auf dem Teller?

Dann schickt uns eure Rezepte mit Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Hirse. Mit euren Rezepten machen wir diese  Ackerkulturen zu den neuen Getreiden in der Küche.

Netzwerk

Wir schaffen neue Verbindungen entlang der Wertschöpfungsketten Brandenburger Nischenkulturen

Newsletter des Ernährungsrat

Gemeinsam sich auf Morgen vorbereiten

Der erste Schritt zum Handeln ist einen guten Überblick zu haben. PROWERTA ist ein Projekt des Ernährungsrates Brandenburgs. Der Ernährungsrat Brandenburg informieren sie über Zukunftskulturen wie Quinoa, Amaranth, Hirse und Buchweizen in unserer Region-

Wir vernetzen, koordinieren und beraten für ein Brandenburg mit Zukunftskulturen

Nehmt Kontakt mit uns auf und lasst uns gemeinsam eine Zukunft mit PROWERTA-Ackerkulturen aufbauen!

Ansprechpartner

Marwin Outzen

Projektkoordinator

Ansprechpartnerin

Stefanie Hettmann

Projektassistenz