Vielfalt auf dem Teller.
Resilienz auf dem Acker.

Brandenburger Zukunftskulturen – für eine nachhaltigere Ernährung und Landwirtschaft

Mit Pseudogetreiden wie Buchweizen, Quinoa und Amaranth sowie dem Getreide Hirse eröffnen wir neue Perspektiven für Brandenburg. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Ernährung und Landwirtschaft entwickeln wir regionale Wertschöpfungsketten, die klimaangepasst, gesund und zukunftsfähig sind.

Warum Zukunftskulturen?

Buchweizen, Quinoa, Amaranth und Hirse sind glutenfrei, proteinreich und tolerieren sowohl Trockenheit als auch nährstoffarme Böden. Sie bereichern unsere Ernährung und können die Widerstandsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe in Zeiten des Klimawandels stärken.

Für eine gesunde Ernährung

Die ausgewählten Ackerkulturen haben viele qualitativ hochwertige Aminosäuren und somit wertvolle Proteine. Zudem haben sie einige Mineralstoffe und sind von Natur aus glutenfrei. Nicht nur für Menschen mit Zöliakie sind die Zukunftskulturen eine besonders vielversprechende Alternative.

Für eine sichere Landwirtschaft

Es zeichnet sich ab, dass in Brandenburg durch den Klimawandel Extremwetterereignisse wie lange Trockenperioden und vereinzelt starke Niederschläge zunehmen werden. Eine frühzeitige Anpassung der Landwirtschaft an diese Veränderung ist notwendig. Die Diversifizierung von Ackerkulturen hilft dabei, für jedes Klima gewappnet zu sein und somit Erträge zu sichern. Das ist besonders wichtig auf Brandenburgs nährstoffarmen Böden.

Aktuelles

Veranstaltungen und Aktuelles aus dem Projekt

Quinoa
Chenopodium quinoa
Hauptanbaugebiet: Peru und Bolivien
Nährstoffbedarf: gering (Düngewirkung der Vorfrucht beachten)

Was können wir tun

Regionalen Anbau fördern

  • Saatgut erproben

  • Aufbereitungsstrukturen ausweiten

  • Vermarktungsmöglichkeiten schaffen

Kooperationen aufbauen

  • Räume für den Erfahrungsaustausch schaffen

  • Langfristige Partnerschaften zwischen Akteur*innen der Wertschöpfungsketten ermöglichen

Akzeptanz stärken

  • Rezeptentwicklung von leckeren Gerichten

  • Workshops durchführen

  • Ernährungsphysiologische Vorteile von Brandenburger Zukunftskulturen kommunizieren

Wollt ihr  Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Hirse anbauen?

Wir helfen Euch dabei, zukunftsweisende Ackerkulturen auf’s Feld zu bringen.

Unsere Brandenburger Zukunftskulturen

Buchweizen

Buchweizen wurde bereits im 19. Jhr. in Brandenburg angebaut und gedeiht gut auf hiesigen Böden.

Quinoa

Ursprünglich aus den Anden, wird das sogenannte „Gold der Inkas“ zunehmend in Deutschland angebaut.

Amaranth

Amaranth heißt auch „die ewig blühende Blume“ und fällt durch den zumeist roten Blütenstand ins Auge.

Hirse

Rispenhirse wächst gut auf Brandenburgs Böden. Es mangelt jedoch auch hier an der Vermarktung.

Für die Ernährungswende braucht es uns alle

Unser Netzwerk

Regionales Superfood auf dem Teller

Unsere Rezepte

Wollt ihr auch mehr Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Hirse auf dem Teller?

Wollt ihr auch mehr Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Hirse auf dem Teller?

Dann schickt uns Eure Rezepte mit Buchweizen, Quinoa, Amaranth oder Hirse. Mit Euren Rezepten machen wir diese Ackerkulturen zu den neuen Stars in der Küche.

Das Team

Nehmt Kontakt mit uns auf und lasst uns gemeinsam eine tragfähige Zukunft mit PROWERTA-Ackerkulturen aufbauen!

Matthias Maiwald

Projektkoordinator

Stefanie Hettmann

Projektassistenz

Rosa Wallow

Projektassistenz

Newsletter des Ernährungsrats Brandenburg

Gemeinsam regionale Ernährung gestalten

Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren?

Der Newsletter informiert über aktuelle Entwicklungen rund um regionale Ernährung, Landwirtschaft und Ernährungspolitik in Brandenburg. Im Newsletter teilen wir Projekte, Veranstaltungen, Praxisbeispiele und Initiativen, darunter auch PROWERTA mit Themen rund um Quinoa, Amaranth, Hirse und Buchweizen.